Silizium: hochrein und höchst wertvoll für die Stromerzeugung.

 

Eins vorab:
Solarmodule und Solarzellen sind nicht das Gleiche!

Ein Solarmodul besteht aus vielen miteinander verbundenen Solarzellen. Sie sind zwischen Glas- oder Kunststoffscheiben gebettet und so vor Wind und Wetter geschützt.

 

Das traditionelle Grundmaterial für Halbleitersolarzellen ist Silizium. Es ist preiswert, lässt sich hochrein herstellen. Durch einfache Oxidation können dünne Isolationsschichten hergestellt werden. In der Photovoltaik werden im Wesentlichen drei Typen von Siliziumzellen verwendet:

 

Monokristalline Zellen werden aus Wafern (einkristalline Siliziumscheiben) hergestellt, wie sie auch für die Halbleiterherstellung verwendet werden. Sie bieten für ihren höheren Preis einen sehr hohen Wirkungsgrad.

 

Polykristalline Zellen bestehen aus Kristallen, die nicht überall gleich angeordnet sind. Sie werden in Photovoltaik-Anlagen am meisten eingesetzt und in der Photovoltaik als polykristalline Solarzellen bezeichnet.

 

Amorphe Zellen bestehen aus einer dünnen, nichtkristallinen (amorphen) Siliziumschicht und werden daher auch als Dünnschichtzellen bezeichnet. Sie können etwa durch Aufdampfen hergestellt werden und sind preiswert, haben im Sonnenlicht jedoch einen geringeren Wirkungsgrad.

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